21:08 23 November 2020
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    Ukraine-Gipfel in Minsk (59)
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    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat seine mehrstündigen Verhandlungen in Minsk, die mit einer Einigung auf eine neue Waffenruhe in der Ostukraine endeten, als sehr schwierig bezeichnet.

    „Es waren sehr schwierige Verhandlungen“, sagte Poroschenko am Donnerstag am Rande des EU-Gipfels in Brüssel. „Wir erwarten, dass der Prozess der Umsetzung nicht einfach sein wird.“ Er selbst sei vorsichtig optimistisch. „Die Versprechen, das Feuer einzustellen, alle rechtswidrig gefangengehaltenen Geiseln freizulassen und alle ausländischen Soldaten von meinem Territorium abzuziehen, geben Grund für vorsichtigen Optimismus.“

    Poroschenko, die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, der russische Präsident Wladimir Putin und der französische Präsident Francois Hollande haben am Mittwoch und Donnerstag bei einem Krisengipfel in Minsk über eine friedliche Lösung für den seit April andauernden Bürgerkrieg in der Ostukraine beraten.

    Bei fast 16 Stunden langen Gesprächen, die bis Donnerstagmorgen dauerten, wurde ein Dokument ausgehandelt, das eine neue Waffenruhe, den Abzug schwerer Waffen und die Umsetzung des ursprünglichen Minsker Abkommens vorsieht. Dieses Dokument wurde dann von der Ukraine-Kontaktgruppe unterzeichnet, bestehend aus der OSZE-Vertreterin Heidi Tagliavini, dem ukrainischen Ex-Präsidenten Leonid Kutschma, dem russischen Botschafter in der Ukraine, Michail Surabow, und den Chefs der selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk, Alexander Sachartschenko und Igor Plotnizki.

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    Petro Poroschenko, Minsk, Ukraine