23:30 05 Dezember 2020
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    Beilegung der Ukraine-Krise (337)
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    Nach der Einigung auf einen neuen Friedensplan zur Ukraine hofft die deutsche Bundesregierung auf eine Umsetzung der in Minsk getroffenen Vereinbarungen, ist jedoch auf mögliche Rückschläge gefasst.

    „Wir machen uns keine Illusion, dass es schwierig wird und es vielleicht auch Rückschläge gibt“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin der Nachrichtenagentur Sputnik. „Es gibt aber auch ganz klar  — und das ist auch neu — die Zusage der vier Staaten, Deutschland, Frankreich, Ukraine und Russland, diesen Prozess intensiv zu begleiten. Wir sollten mit etwas Hoffnung, aber ohne Illusion diesen Weg gehen.“ Die Minsker Friedensinitiative sei ein Hoffnungsschimmer sei, aber nun müssten den Worten Taten folgen.

    In der Ost-Ukraine soll in der Nacht zum Sonntag eine Waffenruhe in Kraft treten. Diese hatten die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, der französische Präsident François Hollande, der russische Präsident Wladimir Putin und der ukrainische Staatschef Pjotr Poroschenko am Donnerstag bei mehrstündigen Gesprächen in Minsk vereinbart.

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