15:49 15 August 2020
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    Beilegung der Ukraine-Krise (337)
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    Der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk hat die Idee hervorgebracht, dass Russland der Ukraine Reparationszahlungen zum Wiederaufbau der südöstlichen Region Donbass leisten soll.

    „Zum Wiederaufbau des Donbass: Ich glaube, dass es logisch ist, die Frage von Reparationszahlungen seitens Russlands aufzuwerfen“, twitterte Jazenjuk am Sonntag. Die Höhe der Reparationsforderungen, die er geltend machen will, gab er allerdings nicht an.

    Als „Höhepunkt des Zynismus“ bezeichnete Franz Klinzewitsch, Vizechef der Duma-Fraktion Geeintes Russland, die Aussage von Jazenjuk.

    „Im Grunde genommen läuft seine Äußerung darauf hinaus, dass die Ukraine nicht vorhat, die Städte im Donbass, welche von ihrer eigenen Armee zerstört worden sind, wiederherzustellen“, äußerte Klinzewitsch.

    Russland hatte mehrmals die Behauptungen des Westens und der Ukraine, es sei eine der Konfliktparteien in der Ukraine, zurückgewiesen und Bereitschaft bekundet, zur friedlichen Beilegung im Donbass beizutragen – allerdings unter dem Vorbehalt, dass die Rechte und gesetzmäßigen Interessen der Einwohner dieses Gebiets in der Ostukraine eingehalten werden.

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    Franz Klinzewitsch, Arsseni Jazenjuk, Russland, Ukraine