06:48 29 November 2020
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    Die ukrainische Seite ist noch nicht bereit, schwere Waffen von der Berührungslinie im Donbass abzuziehen, aber die Plattformen sind schon vorbereitet, teilte der ukrainische Armeesprecher Andrej Lyssenko mit.

    Am Sonntag ist im Südosten der Ukraine die Waffenruhe in Kraft getreten. Sie ist in dem in Minsk unterzeichneten Dokument zur Beilegung des Ukraine-Konflikts vorgesehen. Das Dokument sieht auch den Abzug schwerer Waffen und die Schaffung einer Sicherheitszone vor.

    Zuvor hatte Lyssenko erklärt, dass sich die Situation in der Region nach dem Inkrafttreten der Waffenruhe generell langsam stabilisiere und dass die Intensität der Kampfhandlungen im Donbass abgenommen habe. Die Gefechte bei Debalzewo dauern jedoch an. Das ukrainische Militär warf den Volksmilizen vor, die Minsker Abkommen nicht einzuhalten und die ukrainischen Stellungen zu beschießen.

    „Als Voraussetzung für den Abzug der schweren Waffen von der Berührungslinie gilt die Einhaltung des ersten Punktes der Minsker Abkommen – das ist die Feuereinstellung. 112-facher Beschuss ist kein Hinweis auf eine Feuereinstellung, daher sind wir noch nicht bereit, die schweren Waffen abzuziehen, obwohl wir entsprechende Plattformen vorbereitet und die entsprechende Arbeit zum Abzug der schweren Waffen und Technik von der Trennlinie ausgeführt haben. Wir sind also dazu bereit, doch erst muss die Feuereinstellung einsetzen“, sagte Lyssenko am Montag in einem Briefing.

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    Tags:
    Waffenruhe, Andrej Lyssenko, Ukraine, Debalzewe