17:38 18 Dezember 2017
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    Ukrainische Armee neben Debalzewo

    Putin, Merkel, Hollande und Poroschenko verurteilen Bruch der Waffenruhe in Ukraine

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    Beilegung der Ukraine-Krise (337)
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    Russlands Präsident Wladimir Putin, der ukrainische Staatschef Pjotr Poroschenko, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatschef François Hollande haben am Donnerstag am Telefon die Situation in der Ost-Ukraine nach den Minsker Friedensabkommen besprochen.

    Wie der Kreml mitteilte, stellten die vier Politiker fest, dass die Intensität der Kämpfe im Donezbecken nach dem Minsker Krisengipfel nachgelassen habe, und sprachen sich für eine nachhaltige Waffenruhe, den Waffenabzug und die schnellstmögliche Freilassung der Gefangenen aus. Zudem sagten die vier Toppolitiker der Beobachtungsmission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der Ukraine Unterstützung zu.  Die Außenminister der vier Staaten sollen demnächst miteinander in Kontakt treten, um die Erfüllung der Minsker Abkommen durchzusetzen.

    Die Administration des französischen Präsidenten teilte mit, dass Hollande, Merkel,  Putin und Poroschenko im Gespräch die Verstöße gegen die Waffenruhe im Donezbecken verurteilt haben. Die Außenminister der vier Staaten würden noch am Donnerstag über einen Mechanismus zur Kontrolle über die Umsetzung der Minsk-Abkommen beraten, hieß es. OSZE-Vertreter würden die Konfliktparteien kontaktieren, um die Umsetzung der Vereinbarungen zu besprechen.

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    Waffenruhe, OSZE, Petro Poroschenko, François Hollande, Angela Merkel, Wladimir Putin, Donezk, Ukraine
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