03:39 29 Januar 2020
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    Beilegung der Ukraine-Krise (337)
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    Frankreich erwägt nicht die Möglichkeit, Militärausbilder bzw. Ausrüstung in die Ukraine zu schicken, im Gegensatz zu Großbritannien, das eine sehr harte Stellung einnimmt, sagte Frankreichs Außenminister Laurent Fabius am Mittwoch.

    Am Dienstag hatte der britische Ministerpräsident David Cameron erklärt, dass Großbritannien seine Militärausbilder in die Ukraine entsenden würde, um ukrainische Militärangehörige auszubilden.

    „Großbritannien nimmt eine harte Stellung ein und sieht eine Reihe von Maßnahmen vor, die Sie erwähnt haben (Entsendung von Militärausbildern), was Ministerpräsident David Cameron erklärt hat. Unsererseits halten wir ebenfalls an einer harten Stellung fest, aber wir treten nach wie vor für eine Deeskalation des Konflikts auf“, sagte Fabius gegenüber dem Rundfunksender France Info.

    Der französische Außenminister hat darauf verwiesen, dass die Waffenruhe im Südosten der Ukraine generell eingehalten werde. Es gebe jedoch Orte, wo immer noch gekämpft werde.

    „Wir haben uns in Minsk über eine Waffenruhe geeinigt, aber sie wird immer noch nicht überall vollständig umgesetzt. Mariupol und Debalzewo sorgen jetzt für ein Problem.“

    Sollte sich herausstellen, dass Mariupol von den Volksmilizen angegriffen worden sei, werde dies „die Lage der Dinge, unter anderem bezüglich der Sanktionen, grundsätzlich verschlechtern“, so Fabius.

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    Laurent Fabius, David Cameron, Debalzewe, Mariupol, Großbritannien, Frankreich, Ukraine