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16:32 17 Juli 2019
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    Sitzung der ukrainischen Obesten Rada

    Auf Antrag des SBU: Kiewer Parlament setzt Akkreditierung von RIA Novosti aus

    © Sputnik / Evgeny Kotenko
    Politik
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    Das ukrainische Parlament (Rada) hat die Akkreditierung der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti auf Eis gelegt. Zuvor war RIA Novosti neben einigen Dutzend anderen russischen Medien auf einer schwarzen Liste des ukrainischen Geheimdienstes SBU gelandet.

    Das Presseamt des Kiewer Abgeordnetenhauses informierte am Mittwoch RIA Novosti offiziell, dass die Akkreditierung der Journalisten der Nachrichtenagentur in der Rada vorübergehend ausgesetzt werde.

    Der Geheimdienst SBU hatte in der vergangenen Woche ein Verzeichnis russischer Medien aufgestellt, denen die Akkreditierung bei den ukrainischen Staatseinrichtungen bis zum Ende der Kiewer Militäroperation entzogen werden soll. Das Verzeichnis wurde bislang nicht veröffentlicht. Laut Markijan Lubkiwski, dem Berater des SBU-Chefs Valentin Naliwajtschenko, stehen mehr als 115 Fernsehsender, Rundfunkanstalten und Nachrichtenagenturen auf der Liste, darunter auch die Medienholding Rossiya Segodnya, zu der RIA Novosti gehört.

    Der Generaldirektor von Rossiya Segodnya, Dmitri Kisseljow, bezeichnete die Entscheidung der ukrainischen Behörden als Verletzung der Redefreiheit. Diese Entscheidung zeuge von der Intransparenz der ukrainischen Machtkreise, sagte Kisseljow am Mittwoch. „Das ist nicht europäisch.“

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    Tags:
    RIA Novosti, Inlandsgeheimdienst der Ukraine (SBU), Rossiya Segodnya, Markijan Lubkiwski, Valentin Naliwajtschenko, Dmitri Kisseljow, Russland, Ukraine