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14:05 13 November 2019
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    Donbass-Volkswehr bezweifelt Einhaltung der Minsker Abkommen durch Kiew

    © AP Photo / Vadim Ghirda
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    Beilegung der Ukraine-Krise (337)
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    Die selbsterklärte Volksrepublik Lugansk schließt weitere Kampfhandlungen im Donbass nicht aus, erklärte der Chef der Lugansker Volksrepublik, Igor Plotnizki.

    Ihm zufolge hat Kiew nicht die Absicht, die Minsker Abkommen einzuhalten.

    „Die Ukraine hat nicht vor, die Abkommen einzuhalten, die wir unterzeichnet haben. Das ist sichtbar. Es besteht die Wahrscheinlichkeit einer Wiederaufnahme des Krieges. Wir führen eine Kaderausbildung durch und werden zusätzlich noch Truppen bilden“, äußerte Plotnizki.

    Die Führung der selbsterklärten Volksrepublik Donezk ist sich ebenfalls nicht sicher, ob Kiew die Minsker Abkommen einhalten wird, und muss auf alle Varianten vorbereitet sein, erklärte der Vertreter der Volksrepublik Donezk bei der Kontaktgruppe, Denis Puschilin.

    „Je nach den Entwicklungen begreifen wir, dass wir nur eine Richtung haben – das, was in den Minsker Abkommen geschrieben steht. Doch es gibt leider keine Zuversicht, dass die Ukraine einhalten wird, was dort geschrieben steht. Daher müssen wir andere Varianten erörtern und auf diese Varianten vorbereitet sein“, äußerte Puschilin.

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    Tags:
    Lugansker Volksrepublik, Denis Puschilin, Igor Plotnizki, Donbass, Ukraine