19:57 14 November 2019
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    Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg

    Nato-Chef wirft Russland erneut Waffenlieferungen nach Donbass vor

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    Nato-Generalsekretär hat Russland vorgeworfen, mehr als 1000 Panzer, Artilleriegeschütze und moderne Luftabwehrsysteme innerhalb der letzten Monate in die Ukraine verlegt zu haben. Russland „muss dieses Kriegsgerät abziehen und seine Unterstützung für Separatisten einstellen“, erklärte er.

    Zugleich begrüßte er die neuesten Anzeichen für die nachlassenden Gefechte in der Ukraine. „Wir hoffen, dass die Waffenruhe endlich eingehalten wird. Wichtig ist, dass alle Seiten die Waffenruhe einhalten und ihre schweren Waffen abziehen“, so Stoltenberg. 

    Vertreter Kiews und einiger westlicher Länder hatten auch früher Russland vorgeworfen, die Volkswehr in der Ukraine mit Waffen zu versorgen. Russlands Außenministerium hat solche Behauptungen als „beweislose Erfindungen“ zurückgewiesen. Auch das russische Verteidigungsministerium dementierte ständig solche Erklärungen. Internationale Inspektionen haben bisher keine Verletzungen an der Grenze mit der Ukraine durch Russland registriert, die mit nicht bekanntgegebenen militärischen Aktivitäten verbunden wären.

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    Waffenlieferungen, NATO, Jens Stoltenberg, Ukraine, Russland