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08:37 20 Oktober 2019
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    Chefredakteurin von Russia Today Margarita Simonjan

    RT-Chefredakteurin: Keine Verstärkung Washingtons durch mehr Geld für Medien

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    Politik
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    Die Bemühungen der USA, mehr Geld in ihre Fernseh- und Rundfunkgesellschaften zu investieren, werden ihnen laut der Chefredakteurin von Russia Today, Margarita Simonjan, nicht helfen, die Positionen Washingtons weltweit zu verstärken.

    US-Außenminister John Kerry hatte bei einer Anhörung im Repräsentantenhaus erklärt, die US-Behörden müssten mehr Geld für die Erläuterung ihrer Positionen in Massenmedien ausgeben.

    „Das Budget von RT für fünf Fernsehsender beträgt rund 225 Millionen US-Dollar. Das Budget von BBG, das größtenteils für den viel billigeren Rundfunk ausgegeben wird, beträgt mehr als 721 Millionen Dollar, d.h. drei Mal so viel wie bei uns. Ich befürchte, das liegt nicht am Geld. Die US-Regierung sieht in uns eine Gefahr, weil wir den Zuschauern gerade das zeigen, was sie sehen wollen – ein anderes Weltbild“, erklärte Simonjan.

    Sie betonte, dass RT den Zuschauern eine alternative Sichtweise vorstellt.

    RT ist ein staatlich finanzierter Auslandsfernsehsender Russlands. Gesendet wird auf Englisch, Arabisch und Spanisch. Seit November 2014 gibt es auf dem Webportal von RT Deutsch ein Nachrichtenformat in deutscher Sprache.

    700 Millionen Zuschauer weltweit haben bereits rund um die Uhr Zugang auf RT.

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    Tags:
    Medien, Broadcasting Board of Governors (BBG), Russia Today, John Kerry, USA, Russland