14:40 25 Januar 2020
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    Mutmaßungen der US-amerikanischen Denkfabrik Stratfor sollten nach Expertenansicht mit äußerster Vorsicht unter die Lupe genommen werden. „Mitunter stellen Stratfor-Analysen eine Kompilation von Zeitungstexten dar“, meint Aleksandar Mitic, Chef des in Belgrad beheimateten Zentrums für strategische Alternativen.

    Diese Kompilation strotze an Terminologiefehlern und „sensationellen“ Vermutungen, die sich größtenteils nicht bewahrheiteten. „Die Hauptziele der Mutmaßungen sind US-Militärs sowie diplomatische und ökonomische Konkurrenten (der USA) auf dem internationalen Schauplatz wie Russland, China und Deutschland.“

    Auch die jüngste Vorhersage von Stratfor sehe ähnlich aus. „Wenn eine Vertiefung der politischen, ökonomischen und institutionellen Krise in der Eurozone mehr oder weniger offenkundig ist, nehmen sich (die im Bericht angekündigten) Probleme Chinas oder apokalyptische Prognosen eines Zerfalls Russlands im besten Fall absurd aus. Wie immer ist der Stratfor-Bericht eher einer Wunschliste wutschnaubender US-amerikanischer Falken ähnlich als einer ernsthaften Analyse“, betont Mitic.

     

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    Tags:
    Zentrum für strategische Alternativen, Stratfor, Aleksandar Mitic, Deutschland, USA, Serbien, Russland, China