16:24 18 September 2020
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    Es gibt keine objektiven Voraussetzungen für einen neuen „Kalten Krieg“, aber die Verhärtung der westlichen Hauptstädte ist überbordend, erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow.

    „Der Kalte Krieg basierte auf einer harten ideologischen Konfrontation der Blöcke. Jetzt haben wir keine ideologischen Widersprüche. Wir halten uns an die gleichen Prinzipien sowohl in der Wirtschaft als auch in der politischen Gesellschaftsordnung. Deshalb gibt es keine objektiven Voraussetzungen dafür, was  Kalter Krieg genannt wurde, für eine zweite Ausgabe dieses Kalten Krieges“, erklärte der russische Minister am Freitag bei einer Rede in der Diplomatischen Akademie des russischen Außenministeriums.

    „Andererseits übersteigt die Verhärtung, die wir in einer Reihe westlicher Hauptstädte sehen, wohl selbst jenes Maß, das es zur Zeit des Kalten Krieges gab“, betonte Lawrow.

    Ihm zufolge hängt dies damit zusammen, dass vor allem die USA, aber auch der Westen im Allgemeinen ihre dominierenden Positionen weltweit behalten wollen.

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    Tags:
    Sergej Lawrow, USA, Russland