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    Lawrow: Arbeitsverbot für russische Medien in Ukraine empörend

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    Die Einschränkungen für russische Medien in der Ukraine sind laut Russlands Außenminister Sergej Lawrow unmöglich zu rechtfertigen.

    „Was mit russischen Journalisten in der Ukraine geschieht, ist nicht zu rechtfertigen. Geschweige denn die Tragödien, wenn das Streben, in der Kampfzone zu arbeiten und die Wahrheit zu berichten, Ihren Kollegen das Leben gekostet hat“, sagte Lawrow am Montag gegenüber Journalisten in Genf.

    „Ein totales Arbeitsverbot für russische Medien in der Ukraine übersteigt schon jegliches Maß“, betonte er. „Wir rechnen damit, dass die eigens für den Schutz der Journalisten gebildete Institution der OSZE-Vertreter für Medienfreiheit in vollem Umfang und gewissenhaft ihren Pflichten nachkommen wird.“

    Vorige Woche hatte das ukrainische Parlament beschlossen, mehr als 100 russischen Medien die Akkreditierung in Kiew zu entziehen. Die Liste der Medien wurde dabei nicht veröffentlicht.

    Die OSZE-Vertreterin für Medienfreiheit, Dunja Mijatović, bezeichnete diese Einschränkungen als „übertrieben“.

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    Medien, Journalisten, OSZE, Sergej Lawrow, Dunja Mijatović, Ukraine