22:57 01 Dezember 2020
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    Beilegung der Ukraine-Krise (337)
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    Kiew und die Volkswehr müssen baldigst die Vereinbarungen erfüllen, die bei den Minsker Verhandlungen getroffen wurden, wie der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Dienstag in einem Interview für den Russischen Nachrichtendienst (RSN) sagte.

    „Der Kreml plädiert für die bedingungslose und baldmöglichste Erfüllung der Verpflichtungen, die die Konfliktseiten übernommen haben“, so Peskow.

    Die ukrainische Führung hatte im April 2014 eine militärische Operation gestartet, um die Proteste im Südosten der Ukraine gegen den gewaltsamen Machtwechsel im Februar 2014 in Kiew zu unterdrücken. 

    Am 15. Februar war in der Ukraine der Waffenstillstand in Kraft getreten, der in Minsk unter Vermittlung der deutschen Kanzlerin Angela Merkel, des französischen Präsidenten Francois Hollande und des russischen Staatschefs Wladimir Putin vereinbart worden war. Es handelt sich dabei um ein Paket von Maßnahmen zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen. Dazu gehören die Feuereinstellung im Donbass seit dem 15. Februar, der Abzug schwerer Waffen und die Schaffung einer Sicherheitszone.

    Nach Einschätzung von Experten und OSZE-Beobachtern wird die Waffenruhe im Großen und Ganzen eingehalten. Dennoch kommt es vereinzelt zu Schusswechseln.

    Nach neuesten UN-Angaben sind seit dem Beginn des Konfliktes mehr als 6000 Zivilisten getötet worden.

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    Waffenruhe, Minsker Abkommen, Uno, OSZE, François Hollande, Wladimir Putin, Angela Merkel, Dmitri Peskow, Russland, Ukraine