18:02 02 April 2020
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    Situation in der Ostukraine (346)
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    Vor dem Hintergrund der Waffenruhe hat der ukrainische Rüstungskonzern Ukroboronprom dem Militär modernisierte Panzer für den Kriegseinsatz im Donezbecken übergeben.

    „Ukroboronprom hat der Nationalgarde und dem Verteidigungsministerium eine neue Partie von Panzern des Typs T-64B (B1) übergeben. Die Panzer sind zum Einsatz in der Zone der Anti-Terror-Operation bereit“, teilte der Konzern am Dienstag mit. Zur Zahl der Kampffahrzeuge, die im Panzerwerk Charkow modernisiert worden waren, machte das Unternehmen keine Angaben.

    Als „Anti-Terror-Operation“ bezeichnet die Regierung in Kiew den seit April 2014 andauernden Truppeneinsatz gegen die östlichen Industriegebiete Donezk und Lugansk, die den nationalistisch geprägten Umsturz vom Februar 2014 in Kiew nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Bei den Gefechten zwischen Militär und Milizen sind laut den UN-Angaben mindestens 6000 Zivilisten ums Leben gekommen.

    Seit dem 15. Februar 2015 gilt im Kampfgebiet Waffenruhe. Sie ist Teil eines Friedensplans, der am 12. Februar in Minsk unter Vermittlung der deutschen Kanzlerin Angela Merkel, des französischen Präsidenten François Hollande und des russischen Staatchefs Wladimir Putin ausgehandelt worden ist.

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    Tags:
    Waffenruhe, T-64B, Ukroboronprom, François Hollande, Angela Merkel, Wladimir Putin, Kiew, Ukraine, Charkow, Donbass