SNA Radio
    NATO-Kriegsschiff bei den Militärübungen im Schwarzen Meer

    Moskau: US-Kriegsschiffe im Schwarzen Meer tragen nicht zu Frieden in Ukraine bei

    © Foto : Marina Militare Italiana
    Politik
    Zum Kurzlink
    0 17222

    Die Präsenz US-amerikanischer Kriegsschiffe im Schwarzen Meer widerspricht den Äußerungen Washingtons über dessen Treue zu einer friedlichen Beilegung der Ukraine-Krise, erklärte der Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexander Lukaschewitsch.

    „Das widerspricht den öffentlichen Erklärungen der US-Administration zugunsten einer ausschließlich friedlichen Regelung des Konflikts in der Ukraine, was die Vertreter der Administration, die sich für die Minsker Vereinbarungen aktiv eingesetzt hatten, mehrmals eingestanden haben“, sagte Lukaschewitsch bei einem Briefing in Moskau.

    Der Diplomat äußerte die Hoffnung darauf, dass sich die US-Militärführung darüber im Klaren ist, dass solche Handlungen nicht zu einer politischen Regelung des Ukraine-Konflikts beitragen würden.

    „Im Ganzen ist das ein sehr unangenehmer Faktor, und ich denke, dass sich die Militärführung im Klaren darüber sein muss, dass solche provokativen Handlungen allerschwerste Folgen für die Beilegung dieses Konflikts haben können“, betonte Lukaschewitsch.

    Lukaschewitsch kritisierte auch die Absicht der USA, Waffen an die Ukraine zu liefern. Berichte über geplante massive Waffenlieferungen erregten umso mehr Besorgnis, weil das Minsker Friedensabkommen zur Ukraine erfolgreich umgesetzt werde.

    Darüber hinaus wollen die USA 300 Soldaten in die Ukraine verlegen, was den Friedensprozess in der Ostukraine ebenfalls nicht begünstigen würde.

    Zum Thema:

    Russisches Militär bestreitet: Keine US-Kriegsschiffe im Schwarzen Meer
    Mehr Sicherheit für Olympia in Sotschi: US-Kriegsschiffe erreichen Schwarzes Meer
    US-Zerstörer „Truxtun“ hält Kurs auf Schwarzes Meer zu „Manöver“
    Tags:
    Marine, Minsker Abkommen, Alexander Lukaschewitsch, USA, Russland, Ukraine
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren