15:00 04 April 2020
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    Situation in der Ostukraine (346)
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    Die Volkswehr der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk hat auf eigene Initiative teilweise ihre schweren Waffen abgezogen, die in den Minsker Vereinbarungen über die Konfliktlösung nicht angegeben sind, wie der Vertreter der LVR in der Minsker Kontaktgruppe, Wladislaw Dejnego, am Montag sagte.

    „Die Volksrepublik Lugansk hat auf eigene Initiative einseitig und zusätzlich zum Aktionsplan und zum Zeitplan für den Abzug schwerer Waffen, die am 19. Februar 2015 unterzeichnet wurden, sowie in Übereinstimmung mit dem Punkt 2 des Maßnahmenkomplexes zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen vom 12. Februar (bei den Verhandlungen abgestimmtes Regelungsdokument) einen durch die Friedensabkommen nicht vorgesehenen Abzug schwerer Waffen verwirklicht“, zitiert das Lugansker Informationszentrum Dejnego.

    Der LVR-Vertreter betonte, es handle sich um eine Geste des guten Willens. „Diese Handlungen der LVR haben zum Ziel, die Berührungslinie weiter zu demilitarisieren, und wir hoffen auf Antwortschritte von Seiten der Ukraine“, so Dejnego.

    Der Vize-Befehlshaber der Donezker Volskwehr, Eduard Bassurin, hatte am Samstag einen nicht vorgesehenen Abzug von Mörsern von der Berührungslinie angekündigt.

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    Tags:
    Waffenabzug, Minsker Abkommen, Eduard Bassurin, Wladislaw Dejnego, Lugansk, Ukraine