21:54 13 Dezember 2019
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    Lugansker Unterhändler besorgt: Kiew verweigert jeglichen Kontakt

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    Die Ukraine hat bisher jeglichen Kontakt für die Lösung der humanitären Probleme des Donbass abgelehnt, wie der Chefunterhändler der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk bei den Minsker Friedensgesprächen, Wladislaw Dejnego, am Montag in einer Pressekonferenz sagte.

    „Die Ukraine will keinen Kontakt aufnehmen, um die humanitäre Situation zu verbessern, und erleichtert das Verfahren zum Überschreiten der Berührungslinie mit der Bevölkerung nicht. Die ukrainische Seite blockiert Güterverkehr. Bei uns ist jetzt die Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten problematisch und die Situation verschlechtert sich immer mehr. Die Ukraine tut dies absichtlich“, sagte Dejnego. Ihm zufolge stößt auch die Verzollung von Gütern auf Schwierigkeiten.

    Die Ukraine nehme eine seltsame Position ein: einerseits werde behauptet, der Donbass gehöre zur Ukraine, andererseits würden die Bedürfnisse der Bevölkerung dieses Territoriums und die absichtlich angerichteten Infrastrukturschäden ignoriert, so Dejnego.

    Ihm zufolge entsteht der Eindruck, als würde der Ausspruch von Julia Timoschenko aus dem Jahr 2004, der Donbass müsse mit einem Stacheldraht umgeben werden, verwirklicht.

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    Humanitäre Hilfsgüter, Julia Timoschenko, Wladislaw Dejnego, Lugansk, Ukraine