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    Kesselschlacht bei Debalzewo:Poroschenko „korrigiert“ Zahl der Toten nach oben

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    Laut dem ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko sind bei den erbitterten Kämpfen um die Stadt Debalzewo 66 ukrainische Soldaten getötet und mehr als 300 verletzt worden.

    In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem schwedischen Ministerpräsidenten Stefan Löfven sagte Poroschenko am Mittwoch, dass die Waffenruhe, die vereinbarungsgemäß am 15. Februar in allen Gebieten der Ostukraine beginnen sollte, verletzt wurde. „…Es begann eine massive Attacke in Richtung Debalzewo. Die ukrainische Seite hat 66 Soldaten an Toten und mehr als 300 an Verletzten verloren“, so Poroschenko.

    Wie der ukrainische Präsident zuvor mitgeteilt hatte, seien beim Herauskommen aus dem Debalzewo-Kessel 19 ukrainische Militärs getötet, 135 verletzt und neun Mann gefangen genommen worden.

    Im Raum von Debalzewo hatten es schwere Gefechte zwischen den ukrainischen Regierungskräften und den Volksmilizen gegeben. Am 19. Februar teilte die Volkswehrführung mit, Debalzewo weitgehend eingenommen zu haben. Die Mitglieder einer OSZE-Mission registrierten bei einem Besuch der Stadt zahlreiche Sachschäden.

    Nach Angaben der Führung der „Volksrepublik Donezk“ treffen jeden Tag Hilfslieferungen in Debalzewo ein.

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    OSZE, Stefan Löfven, Petro Poroschenko, Ukraine, Donezk, Debalzewe