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    Experte: Harte Antwort Moskaus würde US-Sanktionspolitik stoppen

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    Russlands Antwort auf Sanktionen des Westens (174)
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    Die Erweiterung von Sanktionen gegen russische Konzerne und Privatpersonen stellt einen Versuch von US-Präsident Barack Obama dar, sein Gesicht zu wahren und seine Ratings zu erhalten. Das erklärte Experte Alexej Fenenko vom Institut für Probleme der internationalen Sicherheit bei der Russischen Akademie der Wissenschaften, am Mittwoch in Moskau.

    „Die Sanktionspolitik der USA wird fortgesetzt, bis Russland hart geantwortet hat… Weitere Sanktionen bedeuten einen stärkeren Druck auf Russland, der zum Ziel hat, Obamas Ratings zu retten. Erst am 9. März hatte (Bundeskanzlerin Angela Merkel) die USA überredet, keine Waffen an die Ukraine zu liefern. Obama muss aber etwas unternehmen, um sein Gesicht zu wahren.“

    Dem Experten zufolge werden die USA ihre Sanktionspolitik unabhängig von der Entwicklung in der Ukraine fortsetzen. „Für die USA kommt es darauf an, die Politik der Eindämmung Russlands zu verstärken. Die USA sind es, die nicht an einem Dauerfrieden in der Ukraine interessiert sind. Washington arbeitet nur auf die weitere Destabilisierung und die weitere Verschlechterung der Beziehungen zwischen Russland und der Europäischen Union hin“, sagte Fenenko.

    Er erinnerte an die jüngste Entscheidung der russischen Führung, aus dem KSE-Vertrag zur Kontrolle über konventionelle Streitkräfte in Europa auszusteigen. „Gleich danach hat sich der Ton der NATO-Führung geändert: Es sei bedauerlich, die Rüstungskontrolle sei überaus wichtig. „Wenn Russland den Ausstieg auch aus anderen Abrüstungsverträgen ankündigt, wird der Wunsch, neue Sanktionen gegen Moskau zu verhängen, nachlassen“, sagte Fenenko.

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    Tags:
    Sanktionen, NATO, Angela Merkel, Barack Obama, Alexej Fenenko, USA, Russland, Ukraine