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00:48 18 Oktober 2019
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    Ex-Premierminister Japans Yukio Hatoyama

    Japans Ex-Premier: „Besser einmal sehen als hundertmal hören“

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    Laut dem japanischen ehemaligen Premierminister Yukio Hatoyama ist das Referendum auf der Krim im März 2014 im Einklang mit der ukrainischen Verfassung und mit den Völkerrechtsnormen verlaufen.

    Bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden der russischen Staatsduma, Sergej Naryschkin, in Moskau verwies Hatoyama auf die Kritik seitens des Westens, die ukrainischen Gesetze und die Völkerrechtsnormen seien bei dem Krim-Referendum verletzt worden.

    „Bei den Gesprächen mit Vertretern verschiedener Schichten der Gesellschaft auf der Krim habe ich mich dessen vergewissert, dass das nicht stimmt. Das Krim-Referendum entsprach sowohl der ukrainischen Verfassung als auch den Völkerrechtsnormen“, erklärte Hatoyama.

    Nach seinen Worten konnte er selbst sehen, dass sich die reale Sachlage auf der Krim von dem unterscheide, was japanische Massenmedien darüber berichten.

    „Ein japanisches Sprichwort lautet: Besser einmal sehen, als hundertmal hören. Soweit ich weiß, gibt es in Russland ein ähnliches Sprichwort. Ich denke, das ist eine natürliche Denkweise, wenn die Möglichkeit, etwas einmal mit eigenen Augen zu sehen, die Möglichkeit, etwas hundertmal aus dem Mund anderer zu hören, übertrifft“, sagte Hatoyama.

     

    Die japanische Regierung hat den Krim-Besuch Hotayamas heftig kritisiert und erklärt, dass er der Position des Landes widerspreche und die Weltgemeinschaft in Verwirrung bringen könne.

    Japan hat, genauso wie die EU und die USA, die Wiedervereinigung der Krim mit Russland nicht anerkannt.

     

     

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    Yukio Hatoyama, Sergej Naryschkin, USA, Krim, Japan, Russland