22:18 18 Dezember 2018
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    IS-Kämpfer in Mosul

    IS-Extremisten töten 38 “Deserteure” in Mosul

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    Terrorgruppierung Islamischer Staat (498)
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    Extremisten vom „Islamischen Staat“ (IS) haben im irakischen Mosul 38 Mitglieder der Terrorgruppe hingerichtet, die das Gefechtsfeld verlassen haben sollen, wie der Sprecher der irakischen Demokratischen Partei Kurdistans (DPK), Said Mumuzini, der Zeitung „Iraqi News“ am Freitag sagte.

    Die Todesstrafe wurde am Donnerstagmorgen vollstreckt. „Die IS-Gruppe hat 38 bewaffnete Mitkämpfer im Bezirk Al-Salmiya im Osten von Mosul hingerichtet“, so Mumuzini.

    Nähere Angaben zu der Fahnenflucht wurden nicht mitgeteilt.

    Die irakische Armee hatte zuvor die Operation zur Befreiung der Stadt Tikrit von der IS-Gruppe gestartet. Unter dem Andrang von rund 30 000 Soldaten ziehen sich die Extremisten allmählich nach Nordosten zurück.  Wenn der Einsatz im Raum Tikrit ein Erfolg sein sollte, wird die irakische Armee zur Provinz Nainawa und zur Stadt Mosul, die vom IS zur Hauptstadt seines „Kalifats“ erklärt wurde, vordringen können.

    Die islamistischen Terrormilizen, die nach Angaben der CIA rund 30 000 Mann stark sind, haben in den eroberten Gebieten ein „Kalifat“ ausgerufen und sind bestrebt, das von ihnen kontrollierte Gebiet auszuweiten.

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    Terrorgruppe „Islamischer Staat“
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    Terrormiliz Daesh, Demokratischen Partei Kurdistans (DPK), CIA, Said Mumuzini, Mosul, Irak