03:56 22 November 2019
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    Krim-Republikchef Sergej Aksjonow

    Republik-Chef: Krim-Szenario im Donbass nicht möglich

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    Politik
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    Das friedliche Krim-Szenario ist laut dem Chef der Republik Krim, Sergej Aksjonow, im Donbass nicht möglich.

    Er nannte die ukrainische Regierung einen Feind, der „Streitkräfte gegen das eigene Volk einsetzt“.

    „Die Krim konnte all dies vermeiden. Doch ein solches Szenario ist aus meiner Sicht im Südosten (der Ukraine) nicht möglich“, sagte Aksjonow gegenüber dem Fernsehsender „Rossija 1“.

    Er riet den Regierungen der selbsterklärten Volksrepubliken dazu, an derselben Position festzuhalten.

    „Sie haben sich bereits auf den Pfad begeben, der sich nicht mehr ändern lässt. Die Leute würden das nicht annehmen. Und die Ziele, die sie ursprünglich verfolgten, als sie in den bewaffneten Konflikt eintraten, würden natürlich diskreditiert werden, sollten sie eine andere Position einnehmen. Ich bin mir sicher, dass sie genug Mut haben werden, sich in dieselbe Richtung zu bewegen. Das ist der einzig richtige Weg“, so Aksjonow.

    Im April 2014 hatte die ukrainische Staatsführung eine militärische Operation gegen die Bewohner des Donezbeckens im Osten der Ukraine begonnen, die mit dem Februar-Staatsstreich nicht einverstanden waren. Aufgrund eines Referendums wurden zwei Volksrepubliken – Donezk und Lugansk – ausgerufen. Jüngsten UN-Angaben zufolge sind im Laufe des Konfliktes mehr als 6.000 Zivilisten ums Leben gekommen.

    Die Beilegung der Ukraine-Krise wird in verschiedenen Formaten, unter anderem bei den Verhandlungen der Kontaktgruppe in Minsk unter Vermittlung Russlands und der OSZE, besprochen.

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    Tags:
    OSZE, Sergej Aksjonow, Russland, Lugansk, Donezk, Ukraine, Donbass, Krim