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    Echo auf Doku mit Putin: „Russland blockierte Gewalt-Szenario für Krim“

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    Die Entsendung russischer Spezialkräfte auf die Krim vor einem Jahr hat es ermöglicht, dort ein friedliches Referendum abzuhalten und ein Blutvergießen zu verhindern, sagen russische Experten mit Blick auf den neuen Dokumentarfilm „Krim. Der Weg in die Heimat“ mit Wladimir Putin.

    Der russische Politik-Experte Michail Remisow sagte der Agentur Ria Novosti, in Sachen Krim habe es sich nicht um eine Willkür der russischen Staatsführung, sondern um eine Selbstbestimmung der Krim-Bevölkerung gehandelt: „Diese Selbstbestimmung wurde dadurch ermöglicht, dass Russland mit Hilfe seiner Streitkräfte die Möglichkeit eines Gewalt-Szenarios seitens der Ukraine blockiert und ausgeschlossen hat“. Die damaligen Aktivitäten der russischen Streitkräfte seien ein „Faktor der Abschreckung“ gewesen, und zwar gegenüber den „potentiellen Gegnern“, die damals über eine Anwendung bzw. Nichtanwendung von Gewalt entschieden, hieß es.

    Der Experte Dmitri Absalow erläuterte, die Verlegung zusätzlicher russischer Soldaten habe damals ermöglicht, ein legitimes Referendum auf der Krim abzuhalten und einen blutigen Konflikt zu  verhindern. Hätte es das Referendum nicht gegeben, hätte die Ukraine laut Absalow die vorwiegend prorussische Krim blockieren und „erdrücken“ können: „Es bestand ein hohes Risiko, dass Kiew und manche Atommächte eine Blockade starten würden, zumal sich Nato-Kriegsschiffe im Mittelmeer befanden.“

    In dem am Sonntag ausgestrahlten Dokumentarfilm hatte Wladimir Putin gesagt, Russlands Aktivitäten seien eine Reaktion auf den Staatsstreich in Kiew gewesen, um die Menschen auf der Krim zu schützen: „Wir hatten nie an eine Abtrennung der Krim von der Ukraine gedacht. Doch nach Beginn der Ereignisse im Zusammenhang mit dem Staatsstreich in Kiew, als die Menschen in Gefahr gerieten, von den Nationalisten misshandelt zu werden, dachte ich natürlich sofort daran.“ Putin bestätigte, er habe befohlen, russische Spezialkräfte auf die Krim zu verlegen, und zwar „unter dem Deckmantel einer verstärkten Bewachung“ der dortigen russischen Militäranlagen.

    Der russische Präsident bezeichnete die USA als „die realen Drahtzieher“ des ukrainischen Staatsstreiches. Die Amerikaner hätten beim Training militanter ukrainischer Nationalisten geholfen. Die russische Führung sei damals auf jede Entwicklung der Situation gefasst gewesen, denn man habe nicht gewusst, ob der Westen militärisch eingreifen würde. Laut Putin war Moskau bei Bedarf auch bereit, seine nuklearen Streitkräfte in erhöhte Alarmbereitschaft zu versetzen.

    Der Militärexperte Leonid Iwaschow rechtfertigt die Entsendung russischer Spezialeinheiten auf die Krim: „Zweifelsohne war jene Entscheidung richtig und vielleicht einzig möglich, um ein Blutvergießen zu verhindern. Soviel ich weiß, wurden die ukrainischen Militäreinheiten blockiert, ihnen wurde vorgeschlagen, nicht zu schießen und keinen Widerstand zu leisten.“ Der Militärexperte Konstantin Siwkow stimmt zu: „Die ukrainischen Streitkräfte auf der Krim wollten sich nicht der Kiewer Junta anschließen. Doch es gab keine Garantien, dass radikal gestimmte ukrainische Kommandeure nicht damit beginnen, auf Zivilisten zu schießen.“

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    Tags:
    NATO, Wladimir Putin, Michail Remisow, Konstantin Siwkow, Dmitri Absalow, Leonid Iwaschow, Kiew, USA, Russland, Ukraine, Krim