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    Kiew setzt Wirtschaftsblockade des Donbass fort

    Moskau: Kiew setzt Wirtschaftsblockade des Donbass fort

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    Die Kiewer Behörden setzen die soziale und wirtschaftliche Blockade der Donbass-Region trotz Minsker Abkommen fort. „Mehr noch. Diese Blockade wird sogar verstärkt“, erklärte das russische Außenministerium am Montag.

    Ukrainische Soldaten
    © REUTERS / Valentyn Ogirenko
    „Kontakte der Einwohner der von der Volkswehr kontrollierten Gebiete mit der übrigen Ukraine sind eingeschränkt. Eingeschränkt ist auch der grenzüberschreitende Verkehr mit Regionen Russlands. Das alles läuft den im ‚Komplex von Maßnahmen zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen‘ festgeschriebenen Bestimmungen zuwider“, kritisierte das russische Außenamt.

    Diese Handlungen Kiews zeugten ein weiteres Mal davon, dass die ukrainischen Behörden den Minsker Prozess torpedieren wollten. Das umso mehr, als Kiew den Westen hartnäckig aufrufe, Waffen für die ukrainische Armee zu liefern, und ständig drohe, das Donbass-Problem mit militärischen Mitteln zu lösen. „Kiew weigert sich notorisch, alle Aspekte der Minsker Abkommen zu erfüllen. Das betrifft auch die Verfassungsreform und die Wiederherstellung der sozialen und wirtschaftlichen Beziehungen“, hieß es in Moskau.

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    Minsker Abkommen, Donbass, Moskau, Kiew