00:03 26 Februar 2020
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    Das EU-Vorsitzland Lettland sieht laut seinem Außenminister Edgars Rinkēvičs die Alarmübungen, die das russische Militär am Montag gestartet hat, nicht als eine unmittelbare Bedrohung an.

    „Wir sind nicht froh darüber, was in der Nähe unserer Grenzen, in der Ostsee passiert“, sagte Rinkēvičs am Dienstag in Brüssel. Auch die russischen Militärübungen in der Arktis würden Besorgnis erregen. „Aber ich würde nicht sagen, dass wir es mit einer plötzlichen militärischen Bedrohung zu tun haben, wie dies manchmal berichtet wird“.

    Auch sähe er keinen Zusammenhang zwischen diesen Militärübungen und den Sanktionen, die westliche Staaten wegen der Krim gegen Russland verhängt haben, sagte Rinkēvičs. Beim bevorstehenden EU-Gipfel am 19./20. März in Brüssel erwarte er keine Diskussion über neue Sanktionen gegen Russland.

    Das russische Verteidigungsministerium hat am Montag bei den Streitkräften einen Übungsalarm ausgelöst. An den Übungen, die bis zum 21. März dauern werden, sind die Nordflotte, die Truppen des Wehrbezirks West sowie die Luftlandetruppen beteiligt. Insgesamt 38.000 Soldaten, Tausende Kampffahrzeuge, Schiffe und U-Boote und Flugzeuge sind im Einsatz.

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    Tags:
    Sanktionen, EU, Edgars Rinkēvičs, Brüssel, Krim, Russland, Lettland