06:40 25 April 2019
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    Protestaktion gegen EZB in Frankfurt am MainDemonstranten in Frakfurt am MainProtestaktion gegen EZB in Frankfurt am MainProtestaktion gegen EZB in Frankfurt

    Protest gegen EZB in Frankfurt: Viele Verletzte bei Zusammenstößen mit Polizei

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    Die Polizei in Frankfurt am Main hat Wasserwerfer gegen die Demonstranten eingesetzt, die am Mittwoch vor der Hauptstelle der Europäischen Zentralbank gegen deren Politik protestieren. Medien berichten von vielen Verletzten und mindestens 350 Festnahmen.

    Die Polizei habe Wasserwerfer eingesetzt, um den Weg ins Gebäude durch die Menschenmenge zu freizumachen, meldet Reuters. Laut Medienberichten sind viele Demonstranten durch den Einsatz von Wasserwerfern, Tränengas und Schlagstöcken durch die Polizei verletzt worden. Nach Angaben der Polizei wurden auch mindestens 70 Sicherheitskräfte verletzt.

    Die Proteste zur Einweihung der neuen EZB-Zentrale haben in den frühen Morgenstunden begonnen und sind in heftige Krawalle mit den Sicherheitskräften ausgeufert. Nach Angaben der Nachrichtenagentur RIA Novosti nehmen etwa 1.500 Menschen an der Aktion teil. Die Demonstranten blockierten die zentrale Brücke über den Main.

    Die Vizevorsitzende der Linksfraktion, Sahra Wagenknecht, hat den Ort des Protestes verteidigt und die EZB als „undemokratische Schattenregierung“ bezeichnet. „Die Europäische Zentralbank ist die mächtigste Institution der EU. Sie ist die Herrin über unser Geld, eine undemokratische Schattenregierung, die ihre Macht gnadenlos ausnutzt, um linke Politikansätze bereits im Keim zu ersticken“, sagte die Bundestagsabgeordnete nach Angaben der Zeitung „Neues Deutschland“. Und weiter:

    Krawalle in Frankfurt: Protest gegen EZB
    © AP Photo / Michael Probst
    „Wie die EZB ihre Macht missbraucht, um eine gewählte Regierung zu Fall zu bringen und unsoziale Reformen zu erpressen, sehen wir derzeit am Beispiel Griechenlands. Auf den Wahlsieg von Syriza reagierte die EZB mit einer Verschlechterung der Kreditkonditionen und droht der griechischen Linksregierung inzwischen ganz offen damit, den dortigen Banken den Geldhahn abzudrehen. Auch mit dem billionenschweren Programm zum Aufkauf von Staatsanleihen, das in diesem Monat angelaufen ist, soll der griechischen Regierung das Wasser abgegraben werden.“

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    Protestaktion, Europäische Zentralbank (EZB), Sahra Wagenknecht, Deutschland, Frankfurt am Main