02:40 22 Februar 2020
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    Situation in der Ostukraine (346)
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    Der Sekretär des ukrainischen Sicherheitsrates, Alexander Turtschinow, befürchtet „eine neue Aggressionsspirale“ im Osten der Ukraine.

    „Derzeit gilt der so genannte Waffenstillstand, aber jeden Tag wird weiter geschossen… Wir sind uns dessen bewusst, dass der Feind nicht halt gemacht hat und sich auf eine neue Aggression vorbereitet“, sagte  Turtschinow am Freitag in Kiew bei einer Auszeichnungszeremonie für die Angehörigen der Nationalgarde.

    Turtschinow rief die Versammelten auf, „keinen Tag und keine Stunde bei der Stärkung unserer Armee zu verlieren und eine machtvolle Verteidigungslinie zu bauen und alles nur Mögliche zu tun, damit der verlorene Vorrat an Technik wieder hergestellt wird“.

    Im Donbass wird ebenfalls von einer möglichen Eskalation der Situation geredet. Laut dem Chef der selbsterklärten Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, bereitet sich Kiew auf eine gewaltsame Lösung des Konfliktes vor, indem es die zahlenmäßige Stärke der Armee vergrößert und ihre Bewaffnung verstärkt. Der Ukraine stehe eine neue Welle der Mobilmachung bevor, dies sei ein indirektes Indiz dafür, dass „Kiew keinen Frieden will“, so Sachartschenko.

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    Tags:
    Waffenruhe, Alexander Sachartschenko, Alexander Turtschinow, Lugansk, Donezk, Donbass, Ukraine