23:08 19 Juli 2018
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    Arseni JazenjukIgor Kolomojski (links) und SBU-Chef Valentin Naliwaitschenko

    Jazenjuk: Szenario von politischer Krise in der Ukraine nicht durchsetzbar

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    Das von Oligarchen unterstützte Szenario einer politischen Krise ist in der Ukraine nicht durchsetzbar. „Die ukrainische Regierung wird ihren Job weiter tun“, versicherte Premierminister Arseni Jazenjuk am Montag in Kiew.

    „Es wird niemandem gelingen, die Einheit von Regierung, Präsident und Koalition zu zerstören, die Wandlungen im Land weitgehend unterstützt“, betonte er.

    Am vergangenen Donnerstag war Alexander Lasorko vom Amt des Vorstandsvorsitzenden des Staatskonzerns Ukrtransnafta suspendiert worden. Darauf hin traf der Gouverneur des Gebiets Dnepropetrowsk, Igor Kolomojski, in Begleitung bewaffneter Militärs im Büro der Firma ein, um die Interessen des entlassenen Konzernchefs zu schützen. Am Montag erklärte Präsident Pjotr Poroschenko, dass kein einziger ukrainischer Gouverneur „seine eigenen Streitkräfte“ haben wird.

    Zudem warf der Chef des Inlandsgeheimdienstes SBU, Valentin Naliwaitschenko, Amtsträgern der Gebietsverwaltung Dnepropetrowsk vor, bewaffnete Verbrechergruppen zu unterstützen, die in den Gebieten Dnepropetrowsk und Donezk aktiv sind. Am Montag gab Kolomojski zu, dass die Chefs der selbst ernannten Republiken Donezk und Lugansk, Alexander Sachartschenko und Igor Plotnizki, über reale Machthebel verfügen.

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    Arsseni Jazenjuk, Ukraine, Dnipropetrowsk
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