20:15 23 September 2017
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    Ukrainische Militärs im Donezk-Gebiet

    Moskau: Zügellose Einmischung des Westens in Kiew führte zur Krise im Donbass

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    Situation in der Ostukraine (346)
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    Die jetzige Krise in der Ostukraine ist eine direkte Folge der Einmischung der westlichen Länder in die Angelegenheiten der Ukraine, wie das russische Außenministerium in einer am Dienstag veröffentlichen Mitteilung betont.

    „Der Kurs auf die zügellose Einmischung in innere Angelegenheiten anderer Staaten wurde auch in der Ukraine umgesetzt, wo es unter dem Einfluss und bei unmittelbarer Unterstützung der USA und der EU im Februar 2014 zu einem verfassungswidrigen Machtwechsel kam. Eine Folge davon waren die tragischen Ereignisse der Bürgerkonfrontation im Südosten der Ukraine.“

    „Die zahlreichen Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung durch die von den ukrainischen Behörden kontrollierten bewaffneten Formationen, der massenhafte Tod von Menschen und die humanitäre Katastrophe in den Gebieten Donezk und Lugansk interessieren diejenigen, die sich seinerzeit bezüglich der Einhaltung der Menschenrechte im Kosovo ‚besorgt‘ gezeigt haben, überhaupt nicht.“ 

    Das Ministerium forderte alle Partner Russlands auf, eine richtige Wahl zwischen der vorübergehenden Konjunktur der politischen Profite und den strategischen Interessen der Herstellung eines zuverlässigen Systems der europäischen Sicherheit auf der Grundlage des Prinzips der Unteilbarkeit, Gleichberechtigung und gegenseitiger Interessenberücksichtigung zu treffen. 

    „Die Logik der globalen Entwicklung selbst sowie die für die gesamte Menschheit geltenden Herausforderungen und Bedrohungen diktieren wie nie zuvor die Notwendigkeit, ausschließlich kollektive Entscheidungen im Rahmen der internationalen Formate zu treffen“, wird in der Mitteilung betont.

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    Tags:
    EU, Außenministerium Russlands, USA, Russland, Ukraine, Kosovo
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