21:47 10 April 2020
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    Mitgliedsländer der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) haben die Weltgemeinschaft aufgerufen, der Heroisierung des Nazismus sowie der Ausbreitung von Xenophobie und Rassismus entgegenzuwirken. Das geht aus einer am Freitag angenommenen gemeinsamen Erklärung hervor.

    Waffen-SS-Veteranen marschieren durch Riga
    © AP Photo / Roman Koksarov
    „Mit zunehmender Besorgnis beobachten wir zynische Versuche, die Lehren des Krieges vergessen zu lassen, die Kriegsergebnisse moralisch und rechtlich zu entstellen, die Opfer und Henker mit gleichem Maß zu messen, das Andenken an die Toten anzuschwärzen, die Nazi-Verbrecher und Kollaborateure reinzuwaschen sowie Theorien der nationalen und Rassenüberlegenheit wieder zu beleben… Unsere gemeinsame Pflicht besteht darin, neue Tragödien zu verhindern und die künftigen Generationen von Gefahren für Frieden und Sicherheit zu befreien“, hieß es in der Erklärung.

    Das Dokument kam in der 28. Sitzung des UN-Menschenrates anlässlich des 70. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg zustande. Die Erklärung wurde von Vertretern Armeniens, Aserbaidschans, Kasachstans, Kirgistans, Russlands, Tadschikistans, Usbekistans und Weißrusslands unterzeichnet. Moldawien, die Ukraine und Turkmenistan sowie Georgien, das formell kein GUS-Mitglied ist, verweigerten die Unterschrift.

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    Tags:
    Rassismus, Xenophobie, Nationalsozialismus (Nazismus), UN-Menschenrat, GUS