11:51 13 Dezember 2017
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    Nato-SoldatenDer russische Nato-Botschafter Alexander Gruschko

    Botschafter: Westen begann "Hybrid-Operation" gegen Russland

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    Der russische Nato-Botschafter Alexander Gruschko hat den Druck, den die westlichen Staaten wegen der Ukraine auf Russland ausüben, als eine „Hybrid-Operation“ bezeichnet.

    Der russische Nato-Botschafter Alexander Gruschko hat den Druck, den die westlichen Staaten wegen der Ukraine auf Russland ausüben, als eine „Hybrid-Operation“ bezeichnet.

    „Das, womit wir es heute zu tun haben, ist eine Hybrid-Operation gegen mein Land“, sagte Gruschko am Dienstag in Brüssel. Nach seinen Worten setzt der Westen Russland wirtschaftlich und militärisch unter Druck und betreibt einen „Propaganda-Krieg“. Gruschko erinnerte daran, dass die Nato bei ihrer Intervention in Jugoslawien und Libyen zur hybriden Kriegsführung gegriffen habe.

    Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen haben sich nach dem Umsturz vom Februar 2014 in der Ukraine dramatisch verschlechtert. Westliche Staaten haben den Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch und die von der Opposition gestellte Regierung anerkannt, jedoch nicht das darauf gefolgte Referendum auf der von Russischstämmigen dominierten Schwarzmeerhalbinsel Krim, die im März eindeutig für eine Wiedervereinigung mit Russland stimmte. Nach dem Beitritt der Krim zu Russland verhängten die USA und — auf ihr Drängen hin — die Europäische Union in vier Etappen politische und wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland. Russland konterte mit einem Einfuhrverbot für eine ganze Reihe von Lebensmitteln. Zudem beschloss die Nato neue Basen und eine Verstärkung ihrer Truppen in Osteuropa.

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    Tags:
    NATO, Alexander Gruschko, Russland, Ukraine
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