23:12 04 August 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    Beilegung der Ukraine-Krise (337)
    0 659
    Abonnieren

    Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat sein Befremden darüber geäußert, dass die USA nach dem Abschluss der Minsker Abkommen im Normandie-Format nicht unmittelbar in den Prozess der friedlichen Regelung in der Ukraine eingeschaltet wurden, wie der Pressedienst des Staatschefs am Dienstag mitteilte.

    Lukaschenko habe sich in einem Interview für die Agentur „Bloomberg“ zu diesem Thema geäußert und mehrere Fragen nach der Regelung der Situation in der Ukraine nach der Herbeiführung der Minsker Abkommen beantwortet, so der Pressedienst.

    „Besonders befremdlich ist die Tatsache, dass die Vereinigten Staaten von Amerika nicht direkt in diesen Prozess eingeschaltet wurden. Meiner Meinung nach ist ohne die Amerikaner keine Stabilität in der Ukraine möglich“, zitiert der Pressedienst Lukaschenko.

    Er habe diesen Standpunkt bei den Treffen mit US-Vertretern, die in der letzten Zeit Minsk besucht hatten, „nachdrücklich klargemacht“, so Lukaschenko. „Ich weiß nicht, was die Amerikaner hier in Osteuropa, insbesondere in der Ukraine, wollen. Wenn die Amerikaner aber möchten,  dass hier Frieden und Stabilität einkehren, müssen sie sich unverzüglich diesem Prozess anschließen“, betonte der weißrussische Staatschef.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren
    Themen:
    Beilegung der Ukraine-Krise (337)

    Zum Thema:

    Moskau wirft Kiew mangelnden Willen zur Erfüllung der Minsker Abkommen vor
    Lugansk: Wahlen in Donbass noch verfrüht – Kiew verstößt gegen Minsker Abkommen
    Russland erwartet von EU Objektivität bei Umsetzung von Minsker Abkommen durch Kiew
    Diplomat: Kiews Sonderstatus-Gesetz für Donbass verstößt gegen Minsker Abkommen
    Tags:
    Minsker Abkommen, Bloomberg, Alexander Lukaschenko, USA, Ukraine