02:00 27 Januar 2020
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    Die erzielten Rahmenvereinbarungen über das iranische Nuklearprogramm machen Hoffnung, nun müssen die Schlüsselkomponenten des Abkommens in die Sprache der Handlungen übertragen werden, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow am Freitag in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek zu Journalisten sagte.

    Laut dem Minister bilden die Vereinbarungen den politischen Rahmen, der Lösungen für besonders akute Probleme: Urananreicherung, wissenschaftliche Forschungen und Entwicklungsarbeiten im Bereich der Atomenergetik sowie Fragen der Transparenz und der IAEO-Kontrolle, festlegt. Als Antwortschritt würden die gegen den Iran verhängten Sanktionen aufgehoben, ergänzte  Lawrow.

    Am Donnerstag hatte EU-Chefdiplomatin Federica Mogherini mitgeteilt, in den Atomverhandlungen mit dem Iran seien die Schlüsselparameter für ein endgültiges Abkommen vereinbart worden.

    Die 5+1-Gruppe internationaler Vermittler und der Iran haben sich darauf geeinigt, dass Teheran in den kommenden zehn Jahren die Zahl der Zentrifugen zur Urananreicherung um gut zwei Drittel reduzieren wird. Zudem lässt der Iran all seine nuklearen Aktivitäten streng überwachen. Bis zum 30. Juni soll ein abschließendes Abkommen vereinbart werden.

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    Tags:
    Sanktionen, Atomprogramm, EU, Sechsergruppe, Sergej Lawrow, Federica Mogherini, Iran