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02:54 20 Juli 2019
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    Situation in Jemen

    Jemen: Huthi-Milizen fordern Stopp der Luftangriffe und Friedensgespräche

    © AP Photo / Hani Mohammed
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    Militäroperation in Jemen (71)
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    Die Huthi-Rebellen, die in den vergangenen Wochen weite Teile des Jemens unter ihre Kontrolle gebracht und Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi aus dem Land vertrieben haben, haben die internationale Koalition aufgefordert, ihre Luftangriffe zu stoppen und Friedensgespräche zu beginnen.

    „Wir fordern einen Dialog“, sagte Saleh al-Samad, Chef des Politbüros der Huthi-Bewegung Ansarallah, zur Agentur Reuters. Die einzige Bedingung sei ein „Stopp der Aggression“. Al-Samad bekräftigte jedoch, dass der flüchtige Präsident Hadi nicht in den Jemen zurückkehren dürfe. Zuvor hatte Al-Samad im Gespräch mit RIA Novosti Verhandlungen mit Hadi ausgeschlossen. Auch der flüchtige jemenitische Staatschef, der sich in Saudi-Arabien aufhält, will mit den Rebellen nicht verhandeln, solange sie nicht kapituliert haben.

    Eine von Saudi-Arabien angeführte internationale Koalition fliegt seit dem 26. März Luftangriffe gegen die Huthi-Rebellen im Jemen. Davor hatte die Regierung des kriegsgebeutelten Landes die Arabische Liga um ein sofortiges militärisches Eingreifen gebeten.

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    Tags:
    Luftangriff, Saleh al-Samad, Abed Rabbo Mansur Hadi, Saudi-Arabien, Jemen