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07:01 19 Juli 2019
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    Shiite-Rebellen in jemischer Hauptstadt Sanaa

    Iran und Türkei einig: Koalition soll Angriffe auf Jemen stoppen

    © AP Photo / Hani Mohammed
    Politik
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    Militäroperation in Jemen (71)
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    Die Türkei und der Iran sind für eine Feuereinstellung und gegen eine Einmischung anderer Länder in den Konflikt im Jemen, wie der iranische Präsident Hassan Rohani bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem türkischen Amtskollegen Tayyip Erdogan in Teheran erklärt hat.

    Bei seinem eintägigen offiziellen Besuch im Iran am Dienstag hatte Erdogan mit Rohani Verhandlungen geführt, bei denen die beiden Staatschefs die bilateralen Beziehungen sowie regionale und internationale Probleme besprochen haben.

    „Wir haben über den Irak, Syrien und Palästina gesprochen. Wir diskutierten lange über den Jemen. Wir beide denken, dass der Krieg und das Blutvergießen in dieser Region unverzüglich gestoppt werden müssen und ein vollkommener Waffenstillstand eingeführt werden muss“, sagte Rohani und fügte hinzu, dass die arabische Koalition um Saudi Arabien die Luftangriffe auf den Jemen stoppen müsse.

    „Wir können Instabilität und Radikalismus in unserer Region nicht tolerieren. Beide Länder wollen eine Feuereinstellung im Jemen, Frieden und Stabilität, wir sind gegen die ausländische Einmischung. Wir sind bereit, gegen den Terrorismus und für die Erhaltung der brüderlichen Beziehungen zwischen muslimischen Ländern gemeinsam zu kämpfen“, erklärte Rohani.

    Die von Saudi-Arabien geführte Koalition der Golfstaaten sowie Ägyptens, Jordaniens und des Sudan hatte Ende März im Jemen eine militärische Operation gegen die Rebellen der Ansar-Allah-Bewegung (Huthis) gestartet, die große Teile des Landes, darunter die Hauptstadt Sanaa, unter ihrer Kontrolle halten.

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    Tags:
    Luftangriff, Hassan Rohani, Sudan, Jordanien, Ägypten, Saudi-Arabien, Jemen, Iran, Türkei