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03:46 20 Juli 2019
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    Zerstörungen in Sanaa nach Luftangriffen

    Kerry warnt Iran vor Einmischung im Jemen

    © REUTERS / Khaled Abdullah
    Politik
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    Militäroperation in Jemen (71)
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    Die USA wollen laut Außenminister John Kerry nicht untätig zuschauen, wie sich die Lage im Nahen Osten durch Verschulden des Iran verschlechtert.

    „Der Iran muss einsehen, dass die Vereinigten Staaten nicht zusehen werden, wie die Region destabilisiert wird und oder wie Leute über internationale Grenzen hinweg offen Krieg führen“, sagte Kerry am Mittwoch der Fernsehsendung PBS Newshour.

    Die USA seien imstande, den Aktivitäten Widerstand zu leisten, die „inakzeptabel seien und gegen das Völkerrecht verstoßen“, und andererseits Stabilität in der Region und Interessen „unserer Freunde“ zu unterstützen.

    Seit dem 26. März geht die arabische Militärallianz um Saudi-Arabien gegen die Huthi-Rebellen im Jemen vor, die den größten Teil des Landes, darunter auch die Hauptstadt Sanaa, kontrollieren.

    Die Militärallianz und die USA werfen dem Iran eine Einmischung in den Jemen-Konflikt vor. Teheran bestreitet Waffenlieferungen an die Huthi-Rebellen.

    Zuvor war mitgeteilt worden, dass der Iran zwei Kriegsschiffe in den Golf von Aden entsandt hatte, damit die „Sicherheit der iranischen Seewege gewährleistet und die Interessen der Islamischen Republik am See geschützt werden“. Die Allianz, die den Raum blockiert, verweigerte ihnen jedoch, durch territoriale Gewässer Jemens zu fahren.

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    Tags:
    John Kerry, Iran, Jemen, USA