20:43 24 April 2019
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    Alexander Turtschinow

    Experte: Westen soll Haltung zu Kiew wegen „schmutziger Bombe“ revidieren

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    Politik
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    Die jüngste Erklärung des ukrainischen Sicherheitsratschefs Alexander Turtschinow, der den Bau einer „schmutzigen Bombe“ nicht ausgeschlossen hat, soll den Westen zu einer Revision seiner Haltung gegenüber Kiew bewegen. Das sagte der Generaldirektor des Zentrums für strategische Analysen und Prognosen, Sergej Grinjajew, am Donnerstag in Moskau.

    „Derartige Erklärungen, die von einem ranghohen Politiker abgegeben werden, sollen Bedenken hervorrufen… Die Ukraine hat alle Möglichkeiten, eine solche Bombe zu bauen, weil es auf dem Territorium des Landes Depots mit verbrauchtem Spaltmaterial gibt. Ist denn Washington oder Brüssel bereit, die Verantwortung zu übernehmen, darunter für Akte des nuklearen Terrorismus, zu denen Kiew laut Turtschinow bereit wäre?“, fragte der Experte.

    Turtschinow hatte am Donnerstag auf die Frage, ob die Ukraine eine „schmutzige“ Bombe bauen kann, erklärt: „Hauptsache, dass die Waffe wirksam wird. Ob schmutzig oder sauber, das ist eine Frage der Technologie.“

    Bei der „schmutzigen Bombe“ handelt es sich um einen hypothetischen Sprengsatz mit konventionellem Sprengstoff und radioaktivem Material. Bislang wurden derartige Waffen nie eingesetzt.

     

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    Tags:
    Alexander Turtschinow, Sergej Grinjajew, Ukraine, Kiew