13:22 15 November 2019
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    Nach dem Luftangriff in Sanaa

    Er-Riad lehnt Irans Aufruf zum Stopp der Luftangriffe im Jemen ab

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    Militäroperation in Jemen (72)
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    Die saudi-arabische Führung hat am Sonntag den Auruf des Iran abgelehnt, die Luftschläge gegen Ziele im Jemen im Rahmen der militärischen Operation zur Unterstützung der jemenitischen Behörden einzustellen.

    Das gab der saudi-arabische Außenminister, Saud al-Faisal, bekannt. Ihm zufolge sollte sich Teheran nicht in den Konflikt einmischen.

    „Wir sind in den Jemen gekommen, um den legitimen Behörden dort zu helfen“, sagte der saudi-arabische Außenminister laut Reuters in einer Pressekonferen in Er-Riad.

    Die von Saudi-Arabien geführte Allianz, der die Golfstaaten sowie Ägypten, Jordanien und der Sudan angehören, hatte am 26. März eine militärische Operation gegen die Anhänger der Bewegung Ansar Allah (Huthis) gestartet, um den Vormarsch der schiitischen Huthi-Miliz im Jemen zurückzudrängen. Die Huthi-Rebellen haben inzwischen den größten Teil des Territoriums des Landes, darunter die Hauptstadt Sanaa, unter ihrer Kontrolle.

    Das Ziel der Operation soll es ein, die Huthis und die mit ihnen verbündeten Anhänger von Ex-Präsident Ali Abdallah Saleh dazu zu zwingen, die Macht an den legitimen Staatschef und die Regierung zurückzugeben. Der amtierende Präsident des Jemen, Abed Rabbo Mansur Hadi, hält sich derzeit außerhalb des Landes auf.

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    Ansar-Allah, Saud al-Faisal, Ali Abdullah Saleh, Abed Rabbo Mansur Hadi, Ägypten, Jordanien, Sudan, Jemen, Iran, Saudi-Arabien