16:17 25 Januar 2020
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    Der Kreml hat deutsche Medienberichte zurückgewiesen, laut denen Russland dem von der Pleite bedrohten Griechenland bis zu fünf Milliarden Euro geben wolle.

    Der „Spiegel Online“ hatte berichtet, dass Griechenland kurzfristig von Russland bis zu fünf Milliarden Euro in bar bekommen könnte — als Vorauszahlung für die neue Pipeline Turkish Stream, die russisches Gas über die Türkei und Griechenland nach Europa bringen soll.

    Eine solche Vereinbarung habe es nicht gegeben, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Samstag dem Radiosender Business FM. Präsident Wladimir Putin habe selber auf der Pressekonferenz, dass Griechenland um keine Hilfe gebeten habe.

    Peskow bestätigte, dass das Thema Energiekooperation während des Besuchs von Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras in Moskau besprochen worden sei. „Doch hat Russland keine Finanzhilfen versprochen.“ 

    Mit seinem Moskau-Besuch hatte Alexis Tsipras für Unmut und Ärger bei seinen EU-Partnern gesorgt. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat den griechischen Regierungschef gewarnt, "die Einigkeit der Europäer aufs Spiel zu setzen".

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    Tags:
    Türkischer Strom, EU, Martin Schulz, Alexis Tsipras, Wladimir Putin, Dmitri Peskow, Griechenland, Russland