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    Russischer Ombudsmann: Neonazis in Ukraine setzen Theorie in Praxis um

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    Der Neonazismus in der Ukraine ist keine bloße Theorie mehr, sondern wird praktisch umgesetzt, wie der Menschenrechtsbeauftragte des russischen Außenministeriums, Konstantin Dolgow, am Donnerstag bei parlamentarischen Anhörungen im Föderationsrat (russisches Parlamentsoberhaus) sagte.

    „Der Neonazismus in der Ukraine ist von Polemik und Hirnbeeinflussung zur Praxis übergegangen“, so Dolgow. Ihm zufolge werden in der Ukraine von Personen, die Helme mit faschistischen Symbolen tragen, Morde  begangen.

    Dolgow verwies auch auf eine gewisse Verbreitung der neonazistischen Ideologie in den USA. „Dort agieren Tausende extremistische Gruppierungen, darunter neonazistische“, sagte der Ombudsmann.

    Die UN-Vollversammlung hatte im Dezember 2014 in der 69. Plenarsitzung die von Russland eingebrachte Resolution gegen die Verherrlichung des Nazismus angenommen. An dem russischen Resolutionsentwurf hatten insgesamt 44 Mitgliedsstaaten der Uno mitgewirkt.

    133 Staaten stimmten für diese Resolution. Vier weitere (Kanada, Palau, die USA und die Ukraine) waren dagegen. 51 Staaten enthielten sich der Stimme.

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    Tags:
    Resolution, Nationalsozialismus (Nazismus), Uno, Konstantin Dolgow, USA, Ukraine