SNA Radio
    Wladimir Putin in Jerewan bei einer  Gedenkzeremonie für die Opfer des Völkermordes an den Armeniern im Osmanischen Reich

    Gedenkzeremonie in Jerewan für Genozidopfer: Putin mahnt vor Folgen von Neofaschismus

    © AFP 2019 / KIRILL KUDRYAVTSEV
    Politik
    Zum Kurzlink
    1767
    Abonnieren

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Freitag in Jerewan bei einer Gedenkzeremonie für die Opfer des Völkermordes an den Armeniern im Osmanischen Reich vor Neofaschismus, radikalem Nationalismus, Antisemitismus und Russophobie gewarnt, die in etlichen Ländern an Stärke gewinnen.

    „Bedauerlicherweise erhebt der Neofaschismus in vielen Regionen der Welt das Haupt, radikale Nationalisten streben nach Macht, der Antisemitismus gewinnt an Stärke und wir können Anzeichen von Russophobie sehen“, so Putin.

    Dem Staatschef zufolge „muss man sich fragen, warum so etwas geschieht und was die Ursache dafür ist“.

    „Bei jedem Vorgang in kritisch wichtigen Regionen der Welt muss man vor allem daran denken, was weiter kommt, man muss an die Folgen denken“, so Putin.

    Laut dem russischen Präsidenten sollen in hunderten russischen Städten insgesamt mehr als 2000 Gedenkveranstaltungen anlässlich des 100. Jahrestags des Massakers an den Armeniern im Osmanischen Reich stattfinden. Daran sollen neben Angehörigen der armenischen Gemeinde Russlands, die rund drei Millionen Menschen zählt, auch Zehntausende Bürger anderer Nationalitäten teilnehmen, so Putin.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Türkei ruft ihren Botschafter in Wien „zu Konsultationen“ zurück
    Türkischer Premier plädiert für Normalisierung der Beziehungen mit Armenien
    Putin legt Blumen an Mahnmal für Opfer des Völkermords an Armeniern nieder
    Putin: „Impfung“ gegen Nazismus verliert in Europa an Kraft
    Tags:
    Russophobie, Neofaschismus, Antisemitismus, Genozid, Nationalsozialismus (Nazismus), Wladimir Putin, Russland, Armenien