12:25 10 Dezember 2019
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    Atomtest in der Wüste von Nevada (Archivfoto)

    Russischer Diplomat: USA behindern Reduzierung von Atomwaffen

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    Ein reales Hindernis auf dem Weg zur weiteren Reduzierung der Atomwaffen sieht Michail Uljanow, Chef des Departements für Nichtweiterverbreitung und Kontrolle über Rüstungen des russischen Außenministeriums, in der Politik der USA.

    Wie der Diplomat am Montag in New York in der Übersichtskonferenz zur Umsetzung des Atomwaffensperrvertrags (NPT) sagte, steuern die USA beharrlich einen Kurs, der die globale strategische Stabilität  zerrüttet. Uljanow nannte in diesem Zusammenhang den einseitigen Aufbau eines globalen Systems der Raketenabwehr,  die schrittweise Umsetzung der Konzeption eines globalen Blitzschlags, den Widerstand gegen die Aufnahme von Verhandlungen über das Verbot der Weltraumstationierung von Waffen und das Fehlen von Fortschritten in Bezug auf die Ratifizierung des Atomwaffensperrvertrags.

    US-Außenminister John Kerry, ein weiterer Teilnehmer der Konferenz, hatte zuvor Russland aufgerufen, eine zusätzliche Reduzierung seiner Atomwaffen im Rahmen des START-Vertrages (zur Reduzierung der strategischen Offensivwaffen) vorzunehmen. Kerry verwies auf den Vorschlag von US-Präsident Barack Obama, die Zahl der aufgestellten Sprengköpfe zu verringern. „Dieser Vorschlag bleibt in Kraft. Wir fordern Russland dazu auf“, so Kerry.

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    Tags:
    Atomwaffen, Atomwaffensperrvertrag (NPT), John Kerry, Michail Uljanow, Russland, USA