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    Situation im Donbass (April 2015) (52)
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    Alexander Turtschinow, Sekretär des ukrainischen Sicherheitsrates (SNBO), zeigt sich besorgt über ein mögliches Scheitern der Minsker Vereinbarungen nach den Feiertagen Anfang Mai.

    Wie der Pressedienst des Gremiums unter Berufung auf Turtschinow mitteilt, „ist nach den Mai-Feiertagen die Gefahr recht groß, dass die Minsker Vereinbarungen scheitern und die russisch-terroristischen Gruppierungen ihre aktiven Kampfhandlungen wieder aufnehmen werden“.

    „Angesichts dessen müssen wir für die Festigung unserer Verteidigung und für die Stärkung des Kampfpotentials der ukrainischen Armee unser Möglichstes tun.“ Freiwillige seien jetzt ebenso wie vor einem Jahr die wichtigste treibende Kraft im Schutzsystem des Vaterlandes, so Turtschinow. 
    „Sie waren es, die vor einem Jahr mit dem Schlag des Feindes konfrontiert waren und es dadurch ermöglicht haben, die von Verrätern zerstörte Armee wieder herzustellen. Heute verteidigen sie als Mitglieder der Streitkräfte und der Nationalgarde ihr Land an dessen Ostgrenze“, so Turtschinow.

    Laut dem SNBO-Sekretär ist für den Sieg über den Feind eine einheitliche, monolithische, gut ausgebildete und gut bewaffnete Armee notwendig, die von einem einheitlichen Zentrum aus geleitet werde.

    „Gerade deshalb haben alle Patrioten, darunter aus dem Rechten Sektor, die bereit sind, die Ukraine mit der Waffe in der Hand zu verteidigen,  beschlossen, den ukrainischen Streitkräften und der Nationalgarde beizutreten“, so Turtschinow.

    „Um künstlich ausgelöste Zwischenfälle zu vermeiden, gibt es nur einen Weg: den Beitritt echter  Patrioten zu unserer Armee zu beschleunigen, Patrioten, die bereit sind, ihr Land nicht im Internet-Raum oder auf Kundgebungen, sondern an der Front zu verteidigen“, so Turtschinow.

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    Tags:
    Nationaler Sicherheitsrat der Ukraine (SNBO), Rechter Sektor, Alexander Turtschinow, Ukraine