22:22 10 Dezember 2019
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    Moskau mahnt Westen zu Bändigung von Neonazis in der Ukraine

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    Politik
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    Die westlichen Länder, die Uno und die OSZE sollten damit aufhören, die Verbreitung von neonazistischen Ideen in der Ukraine zu begünstigen, wie der Menschenrechtsbeauftragte des russischen Außenministeriums, Konstantin Dolgow, am Donnerstag in einem Interview für den russischen TV-Sender RT sagte.

    Auf die Frage, wer die Kiewer Behörden dazu auffordern könnte, Schritte zur Eindämmung der Verbreitung des Nazismus zu unternehmen, sagte der Diplomat, dies müsse die Völkergemeinschaft im weitesten Sinne des Wortes tun.

    „Das sind westliche Länder, die USA, die Europäische Union, die sich gern zu einem Triumph der Demokratie ausspricht. Eine indirekte oder direkte Unterstützung des Neonazismus widerspricht der grundlegenden Geschichte der Demokratie und der Gewährleistung der Menschenrechte und Menschenfreiheiten“, so Dolgow. Ihm zufolge sollten die westlichen Länder „ihre Position ändern, mit der Propagierung von Doppelstandards aufhören und endlich eine korrekte Haltung gegenüber der Geschichte einnehmen. Hierbei müssten auch die Uno und die OSZE ihre Rolle spielen“, sagte der Ombudsmann.

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    Tags:
    Nationalsozialismus (Nazismus), OSZE, EU, Konstantin Dolgow, USA, Russland, Ukraine