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09:02 18 Juli 2019
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    Krim-Tataren

    Poklonskaja: Provokationen zum Jahrestag der Deportation der Krim-Tataren unmöglich

    © AP Photo / Max Vetrov
    Politik
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    Die Sicherheitskräfte der Schwarzmeer-Halbinsel Krim werden alles in ihren Kräften Stehende tun, um möglichen Provokationen am 18. Mai – dem Jahrestag der Stalinschen Deportation der Krimtataren – vorzubeugen. Das versicherte Krim-Staatsanwältin Natalia Poklonskaja am Donnerstag in Simferopol.

    Zuvor hatte der Vizeregierungschef der Krim-Regierung, Ruslan Balbek, erklärt, dass sich im Vorfeld des 18. Mai Informationen durchsickern, wonach ukrainische Politiker sowie die Führer des einstigen krimtatarischen Parlaments Mustafa Dschemilew und Refat Tschubarow Massenprovokationen planen. „Unsere Sicherheitskräfte sind am Ball und halten die Situation unter Kontrolle. Jegliche Provokationen werden scheitern“, sagte Poklonskaja in einem RIA-Novosti-Gespräch.

    Den Krimtataren und Vertretern von rund 20 anderen Nationalitäten war während des Großen Vaterländischen Krieges (1941-1945) Kollaboration mit der deutschen Besatzungsmacht zur Last gelegt worden. Auf Befehl von Josef Stalin wurden sie von der Halbinsel deportiert. Am stärksten betroffen waren die Krimtataren: Rund 183.000 Menschen mussten ihr Zuhause verlassen.

    Nach dem Krim-Referendum vom März 2014 wurde die Halbinsel in den Staatsverband Russlands aufgenommen. Im April unterzeichnete Präsident Wladimir Putin einen Ukas über die Rehabilitierung der vertriebenen Völker der Krim. Derzeit sind etwa 260.000 Krimtataren auf der Halbinsel ansässig.

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    Tags:
    Referendum, Josef Stalin, Wladimir Putin, Mustafa Dschemilew, Natalia Poklonskaja, Krim