03:25 20 Februar 2020
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    Das Weiße Haus ruft auf, die Gräueltaten des Nazismus im Zweiten Weltkrieg, deren Zeugen die sowjetischen und die amerikanischen Truppen waren, nie zu vergessen. Das erklärte Susan Rice, Sicherheitsberaterin von US-Präsident Barack Obama, am Freitag in Washington.

    „Als sich amerikanische und sowjetische Truppen im April 1945 in der deutschen Stadt Torgau trafen, kamen sie nicht nur als Sieger in diesem Krieg zusammen, sondern auch als Zeugen grausamster Verbrechen. Hartgesottene Soldaten waren schockiert, als sie Schrecken von Dachau und Auschwitz gesehen hatten“, sagte Rice bei einer Festveranstaltung anlässlich des 70. Jahrestags des Kriegsendes in Europa. 

    „Und damals einigten wir uns: Nie wieder! Und dieses Erbe lebt weiter und hilft uns, die Grausamkeit und Attacken der Menschenfeindlichkeit abzuwehren.“ Rice sagte ferner, dass die Völker der Sowjetunion die schwersten Verluste hinnehmen mussten. Zugleich werde auch Vertreter anderer Nationen gedacht, die ihr Leben um der Zukunft willen lassen mussten – Amerikaner, Briten, Franzosen oder Polen.

    „Aber im Osten mussten die Völker Russlands, der Ukraine, Weißrusslands und aller anderen damaligen Unionsrepubliken den mit Abstand größten Blutzoll in diesem Krieg bringen“, sagte die Beraterin.

    Zuvor hatte Präsident Obama der 40 Millionen Toten in Europa gedacht. Er rief auf, Unduldsamkeit und Hass nie wieder zuzulassen.

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    Tags:
    Nationalsozialismus (Nazismus), 70. Jahrestag des Sieges, Susan Rice, Barack Obama, Auschwitz, USA