12:17 23 August 2017
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    Angela Merkel und Pjotr Poroschenko

    Merkel und Poroschenko in Berlin: Keine Alternative zu Minsker Abkommen

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    Friedensbemühungen im Ukraine-Konflikt (Mai 2015) (61)
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    Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko. hat Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch auf Probleme mit der Umsetzung der Minsker Vereinbarungen über die Ostukraine hingewiesen.

    „Auf der Grundlage der Minsker Abmachung vom Februar müssen wir feststellen, dass wir noch nicht da sind, wo wir hin wollen“, sagte Merkel.

    „Wir haben noch keine vollständige Waffenruhe“. Insbesondere in Schirokino und am Donezker Flughafen seien immer wieder Verletzte und auch Tote zu beklagen. "Wir müssen es schaffen, auch an diesen beiden Stellen den Waffenstillstand hinzubekommen", forderte die Bundeskanzlerin.

    Darüber hinaus bestand Merkel auf der Erfüllung weiterer Punkte der Minsker Vereinbarungen wie Austausch von Gefangenen. Gleichzeitig unterstrich sie die Rolle der vier Arbeitsgruppen, die sich mit der Deeskalation im Ukraine-Konflikt befassen müssen.

    „Für mich gilt: Die Minsker Abmachungen sind die Plattform, auf der wir agieren müssen“, sagte Merkel.  Auch Poroschenko bekannte sich zu den Minsker Friedensvereinbarungen. „Wir sind überzeugt, dass es keine Alternative zum Minsker Abkommen gibt“, kündigte der ukrainische Präsident an.

    Themen:
    Friedensbemühungen im Ukraine-Konflikt (Mai 2015) (61)

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    Tags:
    Minsker Abkommen, Petro Poroschenko, Angela Merkel, Ukraine, Berlin
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