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15:04 18 August 2019
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    US-Präsident Barack Obama

    Russland gewinnt neue Verbündete, während USA Freunde verlieren - Zeitung

    © AP Photo / Pablo Martinez Monsivais
    Politik
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    Während Russland kontinuierlich seine außenpolitischen Ziele durchsetzt, bleiben die strategischen Pläne der USA laut der amerikanischen Zeitung „The New York Post“ nur auf Papier.

    Seit die „Reset-Politik“ in den Beziehungen mit Russland gescheitert war, verhielt sich US-Präsident Barack Obama nachlässig gegenüber Moskau, so das Blatt. „Er behauptete, dass Russland unter Wladimir Putin ein isolierter, am Rande des Bankrotts stehender Staat sei.“ 

    Letzten Dienstag aber, mehrere Monate nach der nachlässigen Behandlung des Kremls, traf US-Außenamtschef John Kerry devot in Sotschi ein, wo er Präsident Wladimir Putin und Außenminister Sergej Lawrow „zu hofieren versuchte“, schreibt die Zeitung. 

    Vor diesem Hintergrund hielten russische und chinesische Schiffe erstmals gemeinsame Marineübungen im Mittelmeer ab, was nach Ansicht der Zeitung das sich rapide festigende Bündnis der beiden wachsenden Militärmächte demonstrieren sollte.

    „Wer ist dann wirklich isoliert – ihre durchsatzfähigen Player oder unsere talentlosen Diplomaten?“ fragt die „New York Post“.

    „Während Obama mit den Demokraten im Kongress um Handelsgeschäfte mit Pazifik-Partnern kämpft, setzt Putin seine eigene Hinwendung in Richtung Asien ins Leben um. Unsere Hinwendung bleibt vorerst imaginär. Während wir Freunde im Nahen Osten und in Asien verlieren, gewinnt der ‚isolierte‘ Putin Verbündete überall“, heißt es im Beitrag abschließend.

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    Tags:
    Sergej Lawrow, John Kerry, Wladimir Putin, Barack Obama, USA, China, Russland