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    Houthi-Rebellen in Jemen

    Teheran dementiert Waffenlieferungen an Jemen

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    Militäroperation in Jemen (71)
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    Teheran hat niemals Waffen an Jemen geliefert und die Hilfe des Iran für Sanaa beschränkt sich auf politische und militärische Konsultationen, wie der Chef des Departements für Nahen Osten und Nordafrika im iranischen Außenministerium, Mohammad Alibak, am Dienstag in einem Exklusivinterview für Sputnik News sagte.

    Zerstörungen in Sanaa nach Luftangriffen
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    Laut dem Diplomaten werden seit dem Ausbruch der Krise im Jemen Anschuldigungen gegen den Iran erhoben. Zu den Anschuldigungen gehöre auch die Behauptung des Weißen Hauses, dass der Iran Waffen in den Jemen schicke. Alibak verwies darauf, dass im Jemen, wo 23 bis 24 Millionen Menschen leben, rund 70 Millionen Waffen vorhanden sind. „Die Jemeniten brauchen keine Waffen“, so Alibak.

    „Der Iran hat nie seine politische Unterstützung für die Völker verhehlt, die für ihre Rechte und Freiheiten kämpfen“, so Alibak. „Was den Jemen betrifft, so hat unsere Unterstützung darin bestanden, verlogene Propaganda und Desinformation über die Situation im Jemen einzudämmen und zu verhindern. Wir… führen Konsultationen mit einflussreichen Großstaaten, um ihnen ein realistisches Bild der Ereignisse in den einen oder anderen Staaten zu vermitteln“, so der Diplomat.

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    Waffenlieferungen, Mohammad Alibak, Iran, Jemen